Da bist du also.
Kinderwillkommensfeier · Freie Rednerin in Karlsruhe
Mit deinen kleinen Fingern. Deinem ganz eigenen Blick. Und diesem erstaunlichen Talent, innerhalb kürzester Zeit ein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen.
Plötzlich ist da ein Mensch mehr. Einer, den ihr vorher noch nie gesehen habt und ohne den ihr euch euer Leben schon kurz darauf nicht mehr vorstellen könnt.
Vielleicht habt ihr lange auf ihn gewartet. Vielleicht kam alles schneller als gedacht. Vielleicht war der Weg zu eurem Kind leicht. Vielleicht war er voller Umwege, Hoffnung und leiser Zweifel.
Ganz gleich, wie eure Geschichte begonnen hat:
Dieses Kind gehört zu euch. Und genau das darf gefeiert werden.
Eine Feier für das neue Kapitel, das jetzt euer Alltag ist
Eine Kinderwillkommensfeier ist kein Programmpunkt, den man eben abhakt. Sie ist ein Moment zum Innehalten.
Denn zwischen kurzen Nächten, Wäschebergen, Milchfläschchen, Kinderwagen und der Frage, wann ihr eigentlich das letzte Mal in Ruhe einen Kaffee getrunken habt, passiert etwas ziemlich Großes:
Aus Menschen wird eine Familie.
Oder eine Familie wird noch ein bisschen größer, lauter und vollständiger.
Bei einer Willkommensfeier begrüßt ihr euer Kind ganz bewusst in eurer Mitte. Gemeinsam mit den Menschen, die euch wichtig sind und die es auf seinem Weg begleiten sollen.
Nicht, weil man das so macht. Sondern weil ihr sagen möchtet: Schön, dass du da bist. Du gehörst zu uns.
Eure Familie muss in keine Form passen
Mama, Papa, Kind. Das kann Familie sein.
Aber Familie kann genauso aus zwei Mamas, zwei Papas, einem Elternteil, Bonuseltern, Geschwistern, Großeltern, Freunden und all den Menschen bestehen, die zuverlässig da sind, wenn es darauf ankommt.
Manche Kinder wurden geboren. Andere wurden adoptiert. Manche kamen nach einem langen Weg in ihre Familie. Und manche haben längst ihre ersten Schritte gemacht, wenn ihre Willkommensfeier stattfindet.
Es gibt kein vorgeschriebenes Familienbild.
Es gibt nur euch.
Die Menschen, die mitgehen
Vielleicht gibt es Menschen, von denen ihr wisst: Sie sollen für euer Kind mehr sein als Gäste auf einem Familienfest.
Menschen, die zuhören, wenn es schwierig wird. Die Quatsch machen, wenn das Leben zu ernst ist. Die zum Geburtstag kommen, bei Liebeskummer ans Telefon gehen und eurem Kind vielleicht irgendwann Dinge erzählen, die es von euch selbst gar nicht hören möchte.
Bei einer freien Willkommensfeier könnt ihr diesen Menschen eine besondere Rolle geben. Ihr könnt sie Paten nennen, Wegbegleiter, Herzensmenschen oder einfach bei ihren Namen.
Entscheidend ist nicht der Titel.
Entscheidend ist das Versprechen dahinter.
Und das muss nicht feierlich klingen. Es muss ehrlich gemeint sein.
Und was passiert bei so einer Willkommensfeier?
Das entscheiden wir nicht anhand einer Vorlage. Wir schauen, was zu euch passt.
Vielleicht erzählen wir davon, wie ihr erfahren habt, dass euer Kind unterwegs ist. Von der Namenssuche. Von dem Moment, in dem ihr es zum ersten Mal im Arm gehalten habt.
Davon, wer nachts zuerst aufsteht. Wer beim Wickeln erstaunlich kreativ improvisiert. Welches Lied zuverlässig für Ruhe sorgt. Oder warum ausgerechnet der Kinderwagen inzwischen mehr Kilometer zurückgelegt hat als euer Auto.
Genau diese kleinen Geschichten erzählen meistens viel mehr über eine Familie als jeder perfekte Satz.
Rituale, die nicht nach Bastelkatalog aussehen müssen
Ein Ritual kann wunderschön sein. Aber nur, wenn es zu euch gehört.
Vielleicht schreiben eure Gäste Wünsche für euer Kind auf. Vielleicht pflanzt ihr gemeinsam einen Baum. Vielleicht entsteht ein Erinnerungsstück, das euer Kind später einmal selbst in den Händen halten kann. Vielleicht bekommt jeder Herzensmensch eine kleine Aufgabe für die kommenden Jahre.
Oder wir lassen all das weg, weil eure Worte vollkommen ausreichen.
Ich werde euch keine symbolische Handlung verkaufen, nur weil sie auf Bildern hübsch aussieht. Wir finden etwas, das einen Sinn hat. Für euch. Und vielleicht irgendwann auch für euer Kind.
Geschwister dürfen mittendrin sein
Wenn es bereits große Geschwister gibt, bekommen auch sie ihren Platz. Nicht irgendwo am Rand und nicht nur für das Familienfoto.
Vielleicht möchten sie etwas sagen, ein Bild gestalten, ein kleines Geschenk überreichen oder ihrem Geschwisterchen ein Versprechen geben. Vielleicht möchten sie aber auch einfach nur zwischendurch aufstehen, etwas essen oder laut verkünden, dass ihnen langweilig ist.
Auch das gehört zum Familienleben.
Eine Willkommensfeier mit Kindern muss nicht vierzig Minuten lang aussehen, als hätte jemand die Pausetaste gedrückt.
Ich glaube, wir passen gut zusammen, wenn …
Dann wird sich eure Willkommensfeier wahrscheinlich ziemlich genau nach euch anfühlen.
So entsteht eure Feier
Wir lernen uns kennen
Ihr erzählt mir von euch. Von eurem Kind, eurer Familie und dem Weg, der euch hierhergeführt hat. Ihr müsst nichts vorbereiten und keine besonderen Antworten parat haben.
Erzählt einfach mal.
Die entscheidenden Geschichten kommen meistens ohnehin nebenbei.
Wir gestalten den Moment
Gemeinsam überlegen wir, welche Menschen eine Rolle bekommen, welche Musik zu euch gehört und ob ein Ritual Teil der Feier sein soll. Ich halte dabei den roten Faden im Blick, damit sich alles leicht und selbstverständlich zusammenfügt.
Ihr feiert euer Kind
Am Tag selbst führe ich euch und eure Gäste durch die Feier. Ruhig, wenn es ruhig sein soll. Lebendig, wenn es lebendig wird.
Und ein müdes Baby, ein neugieriges Geschwisterkind oder ein ungeplanter Windelwechsel bringt mich nicht aus dem Konzept.
Wo eine Willkommensfeier stattfinden darf, wann der richtige Zeitpunkt ist, was sie kostet und wie sie sich von einer Taufe unterscheidet, habe ich für euch in Ruhe zusammengetragen.
Gut zu wissenErzählt mir einfach von eurem Kind.
Ihr müsst noch keinen Ablauf kennen. Ihr müsst auch noch nicht wissen, ob ihr ein Ritual möchtet oder wer welche Rolle übernehmen soll.
Wie es heißt. Wie es zu euch kam. Was euch seitdem zum Lachen bringt. Und wer an diesem Tag unbedingt dabei sein soll.
Den Rest entwickeln wir gemeinsam.
Für den Menschen, der eure Welt gerade erst betreten
und längst verändert hat.