Ein Abschied,
so einzigartig wie der Mensch, von dem wir erzählen.
Du hast einen Menschen verloren.
Vielleicht ganz plötzlich. Vielleicht nach einem langen Abschied. Vielleicht sitzt du gerade da und weißt nicht, wie all das gehen soll, was jetzt zu tun ist.
Du musst jetzt nichts entscheiden. Du darfst einfach erst einmal hier sein.
Es geht um ihn. Um sie. Um genau diesen einen Menschen.
Ein Abschied soll niemanden zeigen, wie er hätte sein sollen. Sondern so, wie er war. Mit seinen Ecken und Kanten, seinen Macken, seinem Eigensinn. Genau das haben wir doch geliebt.
Und die Geschichten, die zählen, sind selten die großen. Es sind die kleinen. Wie er seinen Kaffee getrunken hat. Der Spruch, den sie immer gebracht hat. Das Lied, das er zu laut mitgesungen hat. Die Art, wie sie die Tür zugemacht hat.
Daran erkennt man einen Menschen wieder. Nicht am Lebenslauf, sondern am Leben.
Kein Mensch war nur stark. Oder nur lustig. Oder nur lieb.
Zum Glück.
Trauer kennt keinen Fahrplan
Der eine weint, der andere funktioniert. Der eine will reden, der andere schweigen. Manche lachen mitten im Schmerz, und erschrecken über sich selbst.
All das ist normal. All das darf sein.
In ein und derselben Schicht habe ich beides erlebt, den tiefsten Schmerz und das pure Leben, oft nur Stunden auseinander. Seitdem trenne ich die beiden nicht mehr.
Nichts davon musst du an diesem Tag wegdrücken.
Warum ich heute Trauerrednerin bin
Fast 30 Jahre war ich Polizistin. Ich musste Menschen Nachrichten überbringen, die ihr Leben von einer Sekunde auf die andere verändert haben.
Dabei habe ich etwas gelernt.
In solchen Momenten helfen keine großen Worte.
Sondern echte.
Genau deshalb begleite ich heute Menschen bei ihrem Abschied. Mein Handwerk dazu habe ich bei den Freien Rednern gelernt, IHK-geprüft.
Ein Abschied so einzigartig wie das Leben, das war
Es gibt kein Schema, an das wir uns halten müssen. Kein „so macht man das“.
Ein Abschied darf schwarz sein und still. Er darf bunt sein und laut. War er ein leiser Mensch, wird es leise. War sie ein Wirbelwind, darf es wirbeln.
Am Ende soll niemand sagen: „Das war eine schöne Trauerfeier.“
Sondern: „Genau so war er.“
Wie ich dich begleite
Vielleicht fragst du dich gerade einfach nur, was jetzt überhaupt möglich ist.
Die Trauerfeier
Ich gestalte den Abschied mit dir und halte ihn. Wir finden gemeinsam die Worte, die Musik und, wenn du magst, ein Ritual, das den Moment trägt. Am Grab, in der Trauerhalle oder mitten in der Natur.
Mehr zur Trauerfeier ›Plötzliche und schwere Abschiede
Wenn ein Anruf, ein Klingeln an der Tür oder ein einziger Satz alles verändert hat. Wenn der Tod plötzlich kam und nichts daran zu begreifen ist. Dann musst du diese Tage nicht allein sortieren.
Mehr dazu ›Die Gedenkfeier
Wenn ihr euch später bewusst Zeit nehmen möchtet, um gemeinsam zu erinnern. Weil der Abschied still war, weil jemand nicht dabei sein konnte oder weil der Wunsch erst jetzt entsteht. Zu zweit, im Freundeskreis oder mit allen, die diesen Menschen vermissen. Am Lieblingsplatz, im Garten, im Vereinsheim.
Mehr zur Gedenkfeier ›Die Abschiedsvorsorge
Für Menschen, die ihren eigenen Abschied selbst gestalten möchten, solange sie es in der Hand haben. Für mich ist das einer der größten Liebesbeweise, weil er den Menschen, die man liebt, im schwersten Moment ein Stück Last nimmt.
Mehr zur Abschiedsvorsorge ›Wo eine Feier stattfinden darf, was sie kostet und was vielen sonst noch durch den Kopf geht, habe ich für dich in Ruhe zusammengetragen.
Gut zu wissenVielleicht reicht für heute ein Anruf.
Du musst nichts vorbereiten. Du musst auch noch nicht wissen, wie der Abschied aussehen soll.
Erzähl mir einfach, worum es geht. Den Rest finden wir gemeinsam. Ich führe dich da durch.
Wenn ich gerade in einer Trauerfeier bin, rufe ich dich noch am selben Tag zurück. Auch am Wochenende.
Weil kein Mensch nur ein Lebenslauf war.
Oder schreib mir