Gut zu wissen
Kinderwillkommensfeier · Antworten auf eure Fragen
Fast alle Eltern stellen irgendwann dieselben Fragen. Manche schon vor dem ersten Gespräch, manche erst kurz vor der Feier.
Deshalb habe ich euch hier die Antworten zusammengeschrieben.
Ist das eine Taufe ohne Kirche?
Nein.
Eine Willkommensfeier ersetzt keine Taufe.
Sie ist etwas Eigenes.
Sie ist unabhängig von Kirche und Konfession, ihr müsst also nirgends Mitglied sein. Sie orientiert sich an euren Werten, eurer Familie und eurem Kind. Ohne festen Ablauf, ohne Worte, die nicht zu euch gehören, und ohne Rituale, die nur stattfinden, weil sie eben dazugehören.
Und wenn ihr euch trotzdem einen Segen, ein Gebet oder ein bestimmtes Lied wünscht, hat auch das seinen Platz. Es ist eure Feier.
Wo kann eine Willkommensfeier stattfinden?
Dort, wo ihr euch wohlfühlt.
In eurem Garten. Auf einer Wiese. In einer schönen Location. Im kleinen Kreis bei euch zu Hause. Oder als eigener Moment während eurer freien Trauung.
Vielleicht plant ihr ein großes Familienfest. Vielleicht sitzen nur die wichtigsten Menschen mit euch an einem langen Tisch. Die Größe entscheidet nicht darüber, wie besonders dieser Tag wird.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Dann, wenn es für euch passt.
Einige Familien feiern wenige Monate nach der Geburt. Andere warten bis zum ersten Geburtstag. Manche verbinden die Willkommensfeier mit ihrer Hochzeit. Und manchmal ist das Kind längst alt genug, selbst ein paar Worte mitzureden.
Es gibt kein „zu spät“.
Willkommen heißen kann man einen Menschen schließlich nicht nur an seinem ersten Tag.
Können wir die Feier mit unserer freien Trauung verbinden?
Ja, und das ist besonders naheliegend. An diesem einen Tag stehen ohnehin alle Menschen beisammen, die euch wichtig sind. Genau die, die auch für euer Kind da sein sollen.
Euer Kind bekommt dann einen eigenen Moment innerhalb der Zeremonie. Weil ich beides gestalte, kommt es aus einer Hand, und ihr müsst niemanden zusätzlich buchen.
Ihr könnt es aber genauso trennen und an zwei Tagen feiern. Ein Muss ist es nicht.
Wie lange dauert so eine Feier?
Meist zwischen zwanzig und dreißig Minuten. Lang genug für eure Geschichte, kurz genug, dass auch die kleinsten Gäste mitmachen.
Wenn Paten sprechen, ein Ritual dazukommt oder Geschwister einen eigenen Moment bekommen, wird es etwas länger. Wir richten die Länge nach euch, nicht nach der Uhr.
Müssen wir Paten haben?
Nein. Es gibt keine Vorschrift, keine Mindestzahl und keine Bedingungen, wer diese Rolle übernehmen darf.
Ihr könnt eine Person benennen, mehrere oder gar keine. Ihr könnt sie Paten nennen, Wegbegleiter oder einfach bei ihren Namen. Und das Versprechen formulieren sie selbst, in ihren eigenen Worten.
Wichtig ist nur, dass es ehrlich gemeint ist.
Geht das auch bei einem älteren Kind?
Ja. Bei einem Baby geht es meist darum, es in eurer Mitte zu begrüßen. Bei einem älteren Kind geht es oft um etwas anderes: um Menschen, die ihm ab jetzt zur Seite stehen.
Das funktioniert mit acht genauso wie mit elf. Und je älter das Kind ist, desto mehr darf es selbst mitentscheiden, was an diesem Tag passiert.
Was kostet eine Kinderwillkommensfeier?
Der Preis richtet sich danach, wie umfangreich eure Feier wird, wo sie stattfindet und was ihr euch dafür wünscht.
Nach unserem ersten Gespräch bekommt ihr ein klares Angebot. Darin steht alles, was enthalten ist, damit ihr von Anfang an wisst, womit ihr rechnen könnt. Keine versteckten Kosten.
Meine Preise sind inklusive Mehrwertsteuer. Der genannte Preis ist also der Endpreis.
Was ist, wenn unser Kind mitten in der Feier weint?
Dann weint es. Und wir machen weiter.
Ein müdes Baby, ein neugieriges Geschwisterkind oder ein ungeplanter Windelwechsel bringt mich nicht aus dem Konzept. Ich passe mich an, nicht ihr euch an einen Ablauf.
Kinder dürfen bei ihrer eigenen Feier Kinder bleiben.
Eure Frage war nicht dabei?
Dann stellt sie mir einfach. Ihr müsst noch nichts entschieden haben.
Erzählt mir einfach von eurem Kind. Den Rest finden wir gemeinsam.