Abschiedsvorsorge in Karlsruhe · Die eigene Trauerfeier planen Damit niemand raten muss, was du dir gewünscht hättest.
Die meisten Menschen haben eine Patientenverfügung. Viele ein Testament. Über den eigenen Abschied spricht kaum jemand.
Dabei ist genau das für die Menschen, die bleiben, eine enorme Entlastung.
„Was hätte er sich wohl gewünscht?“
Wer vorgesorgt hat, erspart seinen Liebsten diese Frage.
Sie wissen es.
Aus „irgendwann“ wird schneller „jetzt“, als man denkt.
Ich weiß aus fast 30 Jahren bei der Polizei, wie schnell aus „irgendwann“ plötzlich „jetzt“ wird. Und wie viel in den ersten Tagen danach entschieden werden muss, von Menschen, die eigentlich nur trauern wollen.
Wer seine Trauerfeier zu Lebzeiten plant, nimmt ihnen genau das ab. Und schenkt ihnen mitten in der Trauer die Gewissheit, alles in deinem Sinn zu tun.
Für mich gibt es kaum einen größeren Liebesbeweis.
Das muss kein schwerer Termin sein.
Wir reden über dein Leben. Über das, was dich ausmacht. Über Menschen, Orte und Geschichten, die zu dir gehören.
Solche Gespräche enden selten traurig. Meistens mit einem Lächeln.
Leise oder fröhlich. Feierlich oder ganz und gar unkonventionell.
Es gibt kein „so gehört sich das“. Es ist dein Abschied.
Die eigene Trauerfeier planen: Das halten wir fest.
- Was in deiner Trauerrede über dich gesagt werden soll. Und was nicht.
- Welche Musik läuft. Und welche auf keinen Fall.
- Wo die Feier stattfindet: in der Trauerhalle, am Grab, im Garten, im Wald oder an einem Ort, der zu dir gehört.
- Wer sprechen soll, wer eine Rolle bekommt und wer unbedingt dabei sein muss.
- Ob es ein Ritual gibt. Oder bewusst keins.
- Und alles, was dir sonst noch wichtig ist.
Du musst nicht alles festlegen. Jede Entscheidung, die du triffst, muss später niemand mehr für dich treffen.
So läuft deine Abschiedsvorsorge ab.
Das Gespräch
Ich frage dich nicht zuerst, welche Musik laufen soll. Ich will wissen: Wer bist du? Worüber haben Menschen mit dir gelacht? Was darf auf keinen Fall fehlen?
Erst danach sprechen wir über Musik.
Die Gestaltung
Aus unserem Gespräch entsteht dein Abschied. Du bestimmst, was dazugehört und was nicht.
Deine Mappe
Alles, was wir festlegen, bekommst du schriftlich in einer Mappe. Hinterlegen kannst du sie bei deinen Angehörigen oder beim Bestatter in deiner Bestattungsvorsorge. Wenn es so weit ist, müssen deine Liebsten nichts mehr entscheiden. Sie dürfen einfach Abschied nehmen.
Vielleicht bin ich eines Tages diejenige, die diese Worte sprechen darf. Versprechen kann ich das heute nicht.
Aber dein Wunsch bekommt einen Platz.
Abschiedsvorsorge in Karlsruhe und Umgebung.
Ich bin in Karlsruhe-Grünwettersbach zu Hause. Für das Gespräch komme ich gern zu dir nach Hause, in Karlsruhe, Ettlingen, Pforzheim und der ganzen Umgebung.
Da, wo du in Ruhe erzählen kannst.
Abschiedsvorsorge: Fragen, die oft kommen.
Was ist der Unterschied zwischen Abschiedsvorsorge und Bestattungsvorsorge?
Die Bestattungsvorsorge beim Bestatter regelt Sarg oder Urne, Grab und Kosten. In der Abschiedsvorsorge geht es um die Feier selbst: die Worte, die Musik, die Menschen.
Beides ergänzt sich. Deine Mappe kannst du direkt zu deiner Bestattungsvorsorge legen.
Kann ich meine eigene Beerdigung planen?
Die Feier, ja. Wir halten zu Lebzeiten fest, was in deiner Trauerrede vorkommen soll, welche Musik läuft und wer eine Rolle bekommt. Wer die Rede später hält, entscheidest du.
Alles Organisatorische wie Grab, Sarg oder Urne regelst du mit dem Bestatter.
Ab wann ist eine Abschiedsvorsorge sinnvoll?
Sobald du den Gedanken hast. Du musst dafür weder alt noch krank sein.
Kann ich meine Wünsche später noch ändern?
Ja. Wünsche dürfen sich ändern. Sag mir Bescheid, dann passen wir deine Mappe an.
Was kostet eine Abschiedsvorsorge?
Das hängt davon ab, wie viel du festlegen möchtest. Was auf dich zukommt, besprechen wir vorher offen und in Ruhe.
Vielleicht beginnen wir einfach mit einem Gespräch.
Ohne Druck. Ohne Eile. Und ohne das Gefühl, etwas endgültig entscheiden zu müssen.
Erzähl mir, was dir wichtig ist. Den Rest finden wir gemeinsam.
Für deinen letzten Wunsch.
Und für die Menschen, die ihn einmal erfüllen dürfen.